Gerhard Härle und Marcus Steinbrenner (Hg.):
Kein endgültiges Wort. Die Wiederentdeckung des Gesprächs im Literaturunterricht. Redaktionelle Mitarbeit: Johannes Mayer
Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren 2004
[erneut erschienen 2010 als 2. unveränd. Aufl. und 2014 als 3. korrigierte und ergänzte Aufl.]
ISBN: 3-89676-875-1
Preis: € 19.80, SFr 34.80, kt., 328 Seiten

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Klappentext:

Gespräche sind im Literaturunterricht eine Selbstverständlichkeit. Gleichwohl haben sie in der didaktischen Diskussion der vergangenen Jahrzehnte eine schlechte Presse. Sie gelten geradezu als Motivationskiller, weil sie einseitig kognitiv, lehrerzentriert und für schwächere SchülerInnen ungeeignet seien. Das Gespräch über Literatur soll vom Umgang mit Texten in großer methodischer Vielfalt abgelöst werden, damit schülerorientierte Formen der Literaturvermittlung in die Schulen einkehren können.
Trotz berechtigter Einwände gegen eine bestimmte Gesprächspraxis, die weder dem literarischen Text noch den Lernenden angemessen ist, setzen sich namhafte Vertreterinnen und Vertreter der Literaturdidaktik (z.B. Petra Wieler, Hubert Ivo, Valentin Merkelbach, Kaspar H. Spinner, Ute Andresen u.a.) für eine Wiederentdeckung und Neukonturierung des Gesprächs im Literaturunterricht ein, das sie als revisionsbedürftigen, aber doch unverzichtbaren und lebendigen Zugang zu Literatur verstehen. Sie skizzieren in diesem Band unterschiedliche Wege zu neuen Gesprächsformen, diskutieren die Rolle der Lehrenden als Gesprächsleiter, zeigen Lernmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Voraussetzungen auf und betonen die Wichtigkeit, Kindern die Kompetenz zur Teilnahme an literarischen Gesprächen zu vermitteln.
Die meisten Beiträge resultieren aus dem von den Herausgebern geleiteten 
Ersten Heidelberger Symposion zum Literarischen Unterrichtsgespräch an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg am 15. Dezember 2003. Zusammen mit der Einleitung und der Auswahlbibliographie bilden sie ein aktuelles Handbuch zur Entwicklung und gegenwärtigen Positionierung des Gesprächs im Literaturunterricht, das sich an all jene wendet, die sich für die literarische Gesprächskultur interessieren, insbesondere an Studierende aller Lehrämter und Lehrende an Schulen und Hochschulen.

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Letzte Änderung: Oktober 2014